Stefan Loipfinger hat geschrieben: ↑Mo 29. Jun 2026, 10:17
Warum wurde die Interessengemeinschaft gegründet?
Die Interessengemeinschaft Deutsche Finance wurde gegründet, um Anlegern aktuelle Informationen gebündelt zur Verfügung zu stellen, Transparenz zu fördern und bei der Wahrnehmung von Informationsrechten zu unterstützen. Sie versteht sich ausdrücklich als Informations- und Transparenzinitiative.
Zumindest bisher wird wenig bis nichts an substanziellen Informationen geliefert. Beide Kanzleien dürften auch ein großes Interesse an der Gewinnung von Mandaten haben. Dabei könnte es zu massiven Interessenkonflikten kommen, da die Interessen von Anwälten nicht identisch sind mit denen von AnlegerInnen. Informationen sind gut, Mandate sollte man bei Kanzleien eingehen, die aufgrund von tiefgehenden Recherchen ein Gericht durch substanzielle Sachvorträge überzeugen können.
Wir wissen ja bis heute nicht, warum und wieso. Nimmt man Berenberg als zweiten Fall, dann ist das bisher bekannte ein Pfurz und interessiert nur den Voyeur, der dahinter natürlich Veruntreuung seiner Einlagen etc. wittert.
Um was geht es denn hier, um die Instis oder um die Fonds? Warum wurde denn ein Sonderbeauftragter bestellt? Einen Sonderbeauftragten zu bestellen hat nicht zwingend etwas mit meiner Anlage bzw. Investition zu tun. Das wird aber dem Normal suggeriert, denn der kennt sich mit den Geflogenheiten der Aufsicht so gut wie nicht aus. Da ist nichts mit Schwarz oder Weiss, sondern im Regelfall eher Grau.
Bei Herrn Peters kann man ja gerne mal seine letzte Station nachforschen und sich dann anschauen, was es denn dort für Probleme gegeben hat, nämlich für die Kundschaft Null komma Null. Klar sind mehr als 100 Millionen durch Blödheit zu verlieren kein Pappenstiel, aber dafür haben wir in D auch massenweise Auffanginstitutionen.
Würde eine Kanzlei dies den Betroffenen erklären und damit Werbung machen, alles ok. Nur hier wird ja mal wieder mit der Angst der Anleger gespielt und das finde ich mehr als perfide. Haben die es so nötig?